Luftaufnahme JHQ Schwarz-Weiss

Willkommen beim
Förderverein JHQ e.V.

Förderverein 70 Jahre JHQ Rheindahlen 1954-2024

Gedanken zur Geschichte, Gegenwart und Zukunft

Anlässlich der Erinnerung an die Gründung des Hauptquartiers der britischen Streitkräfte

(später Joint Headquarters – JHQ in der Bundesrepublik Deutschland) vor ziemlich genau 70 Jahren hat unser Förderverein eine umfangreiche Sammlung von Erinnerungen, Fotos, Faksimiles und Originalerinnerungen erstellt. Diese Epoche der British Army oft the Rhine und der Royal Air Force Germany mit allen ihren Gliederungen und als späteres NATO-Hauptquartier mit zeitweise über 14.000 Einwohnern und Beschäftigten, Soldatinnen und Soldaten sowie zivilen Mitarbeitenden, hat bis heute einen wichtigen Teil unserer Stadt ausgemacht und ist somit ein bedeutender Teil der Stadtgeschichte von Mönchengladbach und insbesondere der Stadtteile Rheindahlen und Hardt.

Im Laufe der letzten Monate haben wir uns als Vorstand und über unseren „Stammtisch“ regelmäßig getroffen und immer wieder neue interessierte und interessante Teilnehmerinnen und Teilnehmer kenngelernt: ehemalige Soldaten und Familienmitglieder, die im JHQ Dienst taten und auch wohnten oder in dienstlicher oder persönlicher Verbindung zum „Stadtteil JHQ“ standen.

Und da aus „Besatzern“ schnell Freunde und Verbündete wurden, kam es auch zu zahlreichen Familiengründungen „deutsch-britisch“ und „britisch-deutsch“. Diese und auch Kinder und sogar Enkelkinder sind noch heute mit der Stadt verbunden bzw. leben weiter hier.

Hinzu kommen auchzahlreiche Deutsche, die im JHQ beschäftigt waren. Sie alle haben das „Hauptquartier“ in meistens sehr guter Erinnerung. Als NATO-Hauptquartier mit seinen zahlreichen Generälen, Stabsoffizieren und Stäben wurde  die hohe Bedeutung des JHQ insbesondere in den Zeiten des Kalten Krieges  besonders unterstrichen.

Mit Abzug aller britischen Streitkräfte zurück auf die Inseln des Vereinigten Königreiches wurde auch das JHQ aufgelöst. Seitdem schläft von einigen Aktivitäten abgesehen das komplett umzäunte und bewachte Gelände im „Dornröschen-Schlaf“. Die Natur des Hardter Waldes holt sich Stück für Stück Straßen und Gebäude zurück. Bis auf die Bereiche, die z.Zt. genutzt werden, wie durch die EAE-Erstaufnahme Einrichtung, durch die Bundespolizei für Übungszwecke oder durch den Zoll. Das „Big House“, das Riesen-Stabsgebäude, und zahlreiche andere Einrichtungen und Gebäude präsentieren sich trotz Vandalismus und natürlichen Verfall aber noch rein optisch in einem erstaunlich annehmbaren Zustand.

Was wird in der Zukunft passieren? Die BIMA als Bundesanstalt Inhaber und Verwalter des gesamten Terrains versucht, das Ganze bzw. große Teile zu vermarkten. Die Stadt Mönchengladbach hat schon große Pläne gehabt, die aber bis jetzt alle nicht realisiert werden konnten.

Aber auch wir sind dabei, Überlegungen zu entwickeln, die möglichst viel des Komplexes wieder in Flächen als Wald etc. dem Bürger und auch der Natur z.B. als Erholungsgebiet zurückzugeben. Oder auch andere Ideen realitätsnah zu entwickeln bzw. anzuregen.

Alle sind gerne aufgerufen, daran mitzuwirken. Wir freuen uns über jede Unterstützung.

Der Förderverein setzt sich dafür ein, dass das JHQ auch in Zukunft erhalten bleibt und als Begegnungsstätte, Erinnerungsort und Symbol des europäischen Miteinanders neue Perspektiven eröffnet.

Der Förderverein JHQ e.V. hat uns dabei geholfen, das wichtige Erbe lebendig zu halten und Türen zu Möglichkeiten zu öffnen, die wir uns nie vorgestellt hätten.

Förderverein JHQ e.V.

Mönchengladbach-Rheindahlen

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